Der Mensch ist der personifizierte Zwiespalt, die Zerrissenheit in sich selbst und in der Welt; er ist die stets schwankende Möglichkeit, der immerzu Fallende und der immer zu Rettende.
Kurzgeschichte
Was geschieht, wenn ich in einem Café sitze und mich die Sterblichkeit anspricht?
Kurzgeschichte
Drei Schwestern aus Südfrankreich ziehen ein Findelkind groß, um die Defizite ihres Lebens im Leben des Kindes zu kompensieren.
Ein Roman über Liebe, Erotik, Betrug und Poesie
Ich bin Sulamith! – Niemand würde es glauben, der mich sieht. Ein altes Weib bin ich. Runzlig und schlaff das Fleisch. Nichts, das Lust weckt, nichts, das an vergangene Lust erinnert. Abischag bin ich, aus dem Dorf Sunem, aber auch dieser Name ist verloren und vergessen. Die Unzahl von Frauen, Kindern, Dienern, Sklaven und Beamten, die das Leben des Palastes ausmachen, nehmen dem einzelnen das Gesicht und die Person. Man ist namenloser Teil der königlichen Familie, ein schwarzer Punkt innerhalb des Vogelschwarmes, der seine ziellosen Kurven am Himmel zieht. Ja, für viele ist das Leben im Palast der Himmel. Sie erkennen nicht, dass der Himmel Luft ist, die Leere zwischen den Vögeln. Und so leer ist auch das Leben im königlichen Harem.
(K)ein Weihnachtsbuch, sondern eine narrative Exegese.
Ein Versuch, zentrale theologische Fragen in Romanform zu erzählen, damit Nichttheologen es verstehen können.
>> Weitere Texte von Gerrit Pithan finden Sie im Weiten Raum, Marburg
© 2022 Gerrit Pithan